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	<title>Ulf Schiewe - Historische Romane</title>
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	<description>Über Historisches, über Schreiben und überhaupt ...</description>
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		<title>Ulf Schiewe - Historische Romane</title>
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		<title>Der Bastard endlich als Taschenbuch</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 15:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ulfschiewe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Bisher gab es &#8222;Der Bastard von Tolosa&#8220; nur als Hardcover. So eine gebundene Ausgabe ist natürlich etwas Feines, besonders für den Autor, der nach langen Mühen endlich sein Werk in würdiger Form in den Händen hält. Aber da ist leider auch der Preis. Deshalb ist ein HC  nicht für jedermann. Ich bin jetzt sehr froh, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ulfschiewe.wordpress.com&amp;blog=15391424&amp;post=622&amp;subd=ulfschiewe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/11/schiewe-tolosa-tb-mittel.jpg"><img class="alignleft  wp-image-623" title="Schiewe-Tolosa TB Mittel" src="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/11/schiewe-tolosa-tb-mittel.jpg?w=215&#038;h=336" alt="" width="215" height="336" /></a>Bisher gab es &#8222;Der Bastard von Tolosa&#8220; nur als Hardcover. So eine gebundene Ausgabe ist natürlich etwas Feines, besonders für den Autor, der nach langen Mühen endlich sein Werk in würdiger Form in den Händen hält.</p>
<p>Aber da ist leider auch der Preis. Deshalb ist ein HC  nicht für jedermann. Ich bin jetzt sehr froh, dass ab sofort endlich das Taschenbuch im Markt ist. Das ursprüngliche Cover-Design mit dem schönen Ring, das die gebundene Ausgabe ziert, ist beim Taschenbuch dem Stil der &#8222;Comtessa&#8220; angepasst worden. Es wirkt vielleicht ein wenig verspielt im Vergleich zum Ernst des Inhalts, ist aber grafisch ansprechend, finde ich.</p>
<p>Jetzt gibt es also den &#8222;Bastard&#8220; als Hardcover und Taschenbuch, als eBook und da ist ja auch noch die Weltbildausgabe. Die &#8222;Comtessa&#8220; gibt eals Hardcover und eBook. Im Frühjahr nächsten Jahres wird es davon ebenfalls eine Weltbildausgabe geben.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ulfschiewe.wordpress.com/622/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ulfschiewe.wordpress.com/622/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ulfschiewe.wordpress.com/622/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ulfschiewe.wordpress.com/622/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ulfschiewe.wordpress.com/622/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ulfschiewe.wordpress.com/622/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ulfschiewe.wordpress.com/622/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ulfschiewe.wordpress.com/622/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ulfschiewe.wordpress.com/622/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ulfschiewe.wordpress.com/622/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ulfschiewe.wordpress.com/622/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ulfschiewe.wordpress.com/622/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ulfschiewe.wordpress.com/622/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ulfschiewe.wordpress.com/622/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ulfschiewe.wordpress.com&amp;blog=15391424&amp;post=622&amp;subd=ulfschiewe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wonach einem das Herz steht</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 17:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ulfschiewe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leser]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Jobs]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wird dieser Tage viel über Steve Jobs geredet. Was er in den letzten Jahren für Apple geleistet hat, ist phänomenal. Ich habe ihn schon immer bewundert, besonders da ich beruflich auch aus dieser Welt der Computer Freaks und Software Revoluzzer komme. Ich hatte mir ja selbst den ersten kommerziellen Apple gekauft, es war 1982, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ulfschiewe.wordpress.com&amp;blog=15391424&amp;post=588&amp;subd=ulfschiewe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird dieser Tage viel über Steve Jobs geredet. Was er in den letzten Jahren für Apple geleistet hat, ist phänomenal. Ich habe ihn schon immer bewundert, besonders da ich beruflich auch aus dieser Welt der Computer Freaks und Software Revoluzzer komme. Ich hatte mir ja selbst den ersten kommerziellen Apple gekauft, es war 1982, ich erinnere mich gut. Mein Arbeitgeber hatte ich ursprünglich mit dem Argument zu überzeugen versucht, ich bräuchte das Ding, um bessere Vertriebsprognosen für mein Team zu erstellen. Fehlanzeige! Personal Computer? Ob ich denn behämmert wäre? Für so’n Spielkram hätten sie kein Geld.</p>
<p>Witzig, wenn man sich das heute vorstellt.</p>
<div id="attachment_589" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/08/young_steve_jobs4.jpg"><img class="size-medium wp-image-589" title="young_steve_jobs4" src="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/08/young_steve_jobs4.jpg?w=300&#038;h=288" alt="" width="300" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">Der junge Steve Jobs</p></div>
<p>Natürlich hatten mich die Neugierde und der Spieltrieb gepackt, ich gebe es zu. Schließlich war ich mal Programmierer gewesen. Es war Winter, wir wohnten damals in Stockholm, und meine Frau war so wütend über diese unsinnige Geldausgabe, dass es mich ein gleich teures, edles Geschenk gekostet hat, um sie wieder zu beruhigen. Damals durfte man noch Pelz tragen, mehr sage ich nicht. Zwei Jahre später hat mein Arbeitgeber dann alle Büros mit Personal Computern ausgestattet. Irgendwann, Jahre später landete mein veralteter Apple II  auf dem Müll, aber ich war ein Steve Jobs Fan fürs Leben geworden.</p>
<p>Nun geht es ihm schlecht. Und das tut mir sehr leid. Besonders weil er irgendwie zu meiner Generation von Himmelstürmern in Turnschuhen gehört. Vor Studenten soll er einmal gesagt haben, die Lebenszeit sei begrenzt und man müsse das tun, wonach einem das Herz steht und den Mut dazu aufbringen. Denn nur, was man mit Liebe anpackt, macht man wirklich gut.</p>
<p>Ein bisschen fühle ich mich angesprochen, denn irgendwann vor sechs Jahren habe ich angefangen, Bücher zu schreiben. Erst zögerlich, dann mit immer mehr Energie und Freude. Phasen des Zweifels hat es dabei auch gegeben und Motivationsdurchhänger. Aber inzwischen kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, nicht zu schreiben. Gestern habe ich eine Mail von einem Leser erhalten, in der er mir mitteilt, er sei nach Jahren ein Lesemüder geworden. Aber nun hätte ich ihm sein Interesse und Glauben an gute Geschichten wieder erweckt.</p>
<p>Wie schön. Man werkelt also nicht ganz umsonst vor sich hin.</p>
<p>Und meinen iPad liebe ich auch. Danke Steve!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ulfschiewe.wordpress.com/588/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ulfschiewe.wordpress.com/588/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ulfschiewe.wordpress.com/588/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ulfschiewe.wordpress.com/588/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ulfschiewe.wordpress.com/588/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ulfschiewe.wordpress.com/588/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ulfschiewe.wordpress.com/588/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ulfschiewe.wordpress.com/588/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ulfschiewe.wordpress.com/588/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ulfschiewe.wordpress.com/588/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ulfschiewe.wordpress.com/588/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ulfschiewe.wordpress.com/588/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ulfschiewe.wordpress.com/588/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ulfschiewe.wordpress.com/588/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ulfschiewe.wordpress.com&amp;blog=15391424&amp;post=588&amp;subd=ulfschiewe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Nachtrag zum Gemeinschaftsroman</title>
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		<pubDate>Sat, 07 May 2011 09:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ulfschiewe</dc:creator>
				<category><![CDATA[historischer roman]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaftsroman]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte vor kurzem berichtet, dass sich zwölf Autoren, darunter auch ich selbst, zusammengeschlossen haben,  um gemeinsam einen historischen Roman zu schreiben. Dazu möchte ich heute etwas korrigierend und ergänzend erwähnen, denn es hat sich jetzt herausgestellt, dass ich die Vorgehensweise etwas missverstanden hatte. Da mir die ersten Kapitel zugefallen waren, und darin schon fast [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ulfschiewe.wordpress.com&amp;blog=15391424&amp;post=571&amp;subd=ulfschiewe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte vor kurzem berichtet, dass sich zwölf Autoren, darunter auch ich selbst, zusammengeschlossen haben,  um gemeinsam einen historischen Roman zu schreiben. Dazu möchte ich heute etwas korrigierend und ergänzend erwähnen, denn es hat sich jetzt herausgestellt, dass ich die Vorgehensweise etwas missverstanden hatte.</p>
<p>Da mir die ersten Kapitel zugefallen waren, und darin schon fast die meisten der Figuren vorkommen oder erwähnt werden, hatte ich fälschlicherweise angenommen, diese Figuren zumindest im Ansatz schon entwerfen zu müssen.</p>
<p>Tatsächlich ist es aber so, dass jeder Autor nur eine für ihn zentrale Figur hat, die er für sich selbst und für alle anderen ebenfalls gültig entworfen hat und aus deren Sicht er seine zwei Kapitel schreibt. Dadurch ergibt sich jeweils eine andere Beobachtersicht auf die Protagonistin wie auch auf weitere Figuren des Romans, möglicherweise auch eine ganz individuelle Interpretation der Fakten. Wie im echten Leben. Jeder sieht, was er sehen will, beziehungsweise zieht daraus seine eigenen Schlüsse.</p>
<p>Vor Beginn haben nun alle Autoren die Figurendatei erhalten, die von den einzelnen Mit-Autoren in Abstimmung erstellt wurde. Jeder hält sich also grundsätzlich an die Figurenbeschreibung des jeweiligen für eine gegebene Persona zuständigen Autors, hat allerdings die Freiheit, alles Geschehen aus dem ganz besonderen Blickwinkel seiner eigenen Figur zu betrachten, also aus der Personal- oder Beobachterperspektive. So wird sich auch Stück für Stück das Bild der Protagonistin durch die unterschiedlichen Betrachter peu à peu verdichten.</p>
<p>Ein interessantes Konzept. Ich bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ulfschiewe.wordpress.com/571/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ulfschiewe.wordpress.com/571/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ulfschiewe.wordpress.com/571/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ulfschiewe.wordpress.com/571/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ulfschiewe.wordpress.com/571/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ulfschiewe.wordpress.com/571/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ulfschiewe.wordpress.com/571/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ulfschiewe.wordpress.com/571/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ulfschiewe.wordpress.com/571/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ulfschiewe.wordpress.com/571/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ulfschiewe.wordpress.com/571/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ulfschiewe.wordpress.com/571/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ulfschiewe.wordpress.com/571/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ulfschiewe.wordpress.com/571/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ulfschiewe.wordpress.com&amp;blog=15391424&amp;post=571&amp;subd=ulfschiewe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>&#8222;Comtessa&#8220; ante Portas!</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 11:32:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ulfschiewe</dc:creator>
				<category><![CDATA[geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[historischer roman]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Buch ist gedruckt, die ersten Rezensionsexemplare verlassen den Verlag, vermutlich auch Lieferungen an die Händler. Nun sind es nur noch wenige Tage bis zum offiziellen Erscheinungsdatum, dem 4. April. Gestern hat mir der Postbote das allererste Exemplar in die Hand gedrückt. Ein bewegender Augenblick. Natürlich ist jeder Autor aus dem Häuschen, wenn er sein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ulfschiewe.wordpress.com&amp;blog=15391424&amp;post=562&amp;subd=ulfschiewe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/03/p1020613.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-564" title="P1020613" src="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/03/p1020613.jpg?w=300&#038;h=288" alt="" width="300" height="288" /></a>Das Buch ist gedruckt, die ersten Rezensionsexemplare verlassen den Verlag, vermutlich auch Lieferungen an die Händler. Nun sind es nur noch wenige Tage bis zum offiziellen Erscheinungsdatum, dem 4. April. Gestern hat mir der Postbote das allererste Exemplar in die Hand gedrückt. Ein bewegender Augenblick.</p>
<p>Natürlich ist jeder Autor aus dem Häuschen, wenn er sein Baby zum ersten Mal in Händen hält, aber das Hardcover ist wirklich schön geworden. Der Umschlagentwurf ist in positiven Farben gehalten, ein spanisches Motiv aus dem 13. Jahrhundert, und wenn man ihn abnimmt, ist auch die Innenseite ähnlich bedruckt und mit dem Personenverzeichnis aus dem Anhang versehen. Eine originelle Idee des Verlags. Natürlich fehlen auch nicht Karten, Glossar und historische Anmerkungen.</p>
<p>Also, liebe Freunde, ihr dürft jetzt alle wie wild vorbestellen oder am 4. April die Buchläden stürmen. Die Geschichte ist spannend, ich verspreche es. <img src='https://s-ssl.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ulfschiewe.wordpress.com/562/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ulfschiewe.wordpress.com/562/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ulfschiewe.wordpress.com/562/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ulfschiewe.wordpress.com/562/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ulfschiewe.wordpress.com/562/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ulfschiewe.wordpress.com/562/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ulfschiewe.wordpress.com/562/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ulfschiewe.wordpress.com/562/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ulfschiewe.wordpress.com/562/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ulfschiewe.wordpress.com/562/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ulfschiewe.wordpress.com/562/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ulfschiewe.wordpress.com/562/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ulfschiewe.wordpress.com/562/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ulfschiewe.wordpress.com/562/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ulfschiewe.wordpress.com&amp;blog=15391424&amp;post=562&amp;subd=ulfschiewe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Gemeinschaftsroman &#8211; Ein Giraffenkamel?</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 11:29:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ulfschiewe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaftsroman]]></category>

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		<description><![CDATA[Da sind zwölf Autoren, zumeist bekannte Namen, die sich zusammengeschlossen haben, um gemeinsam einen historischen Roman zu schreiben. Und mich hat man eingeladen, mitzumachen. Du meine Güte! Es ehrt mich natürlich, dass man an mich gedacht hat, obwohl ich ursprünglich einem solchen Unterfangen etwas skeptisch gegenüber stand. Es handelt sich schließlich nicht um zwölf Kurzgeschichten, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ulfschiewe.wordpress.com&amp;blog=15391424&amp;post=546&amp;subd=ulfschiewe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da sind zwölf Autoren, zumeist bekannte Namen, die sich zusammengeschlossen haben, um gemeinsam einen historischen Roman zu schreiben. Und mich hat man eingeladen, mitzumachen. Du meine Güte!</p>
<p><img src="/Users/MEDIAM%7E1/AppData/Local/Temp/moz-screenshot.png" alt="" /></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 288px"><img class=" " src="http://i376.photobucket.com/albums/oo208/uschiewe/kamel-giraffe.jpg" alt="" width="278" height="360" /><p class="wp-caption-text">Das Giraffenkamel von Martin Mißfeldt, 1992</p></div>
<p>Es ehrt mich natürlich, dass man an mich gedacht hat, obwohl ich ursprünglich einem solchen Unterfangen etwas skeptisch gegenüber stand. Es handelt sich schließlich nicht um zwölf Kurzgeschichten, sondern um einen einzigen durchgängigen Roman. Man fragt sich, wie sollen zwölf Autoren mit ganz unterschiedlichen Herangehensweisen, Ideen und Schreibstilen es schaffen, sich überhaupt auf eine durchgängige Story Line zu einigen?</p>
<p>Das erinnert an das alte Kinderspiel (Kamelzeichnen hieß es, glaube ich), wo mehrere Kinder voneinander verdeckt ein Wesen zeichnen, der eine den Kopf, der andere den Bauch, der dritte die Beine. Hinterher darf man sich dann totlachen, was dabei herausgekommen ist. Wie bei dieser Karikatur von Martin Mißfeldt.</p>
<p>Aber was soll’s, dachte ich, sei kein Spielverderber. Alle zwölf Musketiere haben nun zugesagt und sich verschworen. Außerdem ist das Buch schon verkauft. Ein seriöser Verlag steht dahinter, die Verträge sind unterschrieben. Nun ist es ernst damit. Also, schaun mer mal, wie der Franz sagt.</p>
<p>Meine ursprüngliche Skepsis hat sich inzwischen aber gelegt, denn die beiden Autoren, die das Projekt organisieren, haben es wirklich gut vorbereitet. Sie haben eine interessante Story gefunden, wochenlang die Hintergründe recherchiert, alte Dokumente zutage gefördert, alles aufgeschrieben, die Figuren identifiziert und ein Story Board entworfen. Die Geschichte steht also. Man muss nur noch die Kapitel füllen. Und jeder unserer zwölf Mitstreiter soll 2 Kapitel schreiben, einer nach dem anderen. Die Reihenfolge ist schon festgelegt. Das heißt, jeder der Autoren wird auf dem Inhalt seiner Vorgänger aufbauend die Geschichte vorantreiben.</p>
<p>Ich weiß nicht, wie es bestimmt wurde, aber aus irgendeinem Grund fielen mir die ersten beiden Kapitel zu. Der Vorteil ist, in gewisser Weise habe ich wahrscheinlich die größten Freiheiten, da ich keine Vorgänger habe, und kann meine Fantasie voll entfalten lassen. Andererseits ist ja gerade der Anfang für den Leser so wichtig, um in den Roman hineinzukommen. Ich muss mir also etwas Interessantes ausdenken. Hinzu kommt, dass fast alle wichtigen Figuren schon gleich bei mir auftreten und ich somit die Figurengestaltung quasi geerbt habe. Aussehen, Charakter, Besonderheiten, das nimmt hier alles seinen Ursprung. Ich bin gerade dabei, mich intensiv und schriftlich mit dieser Figurenentwicklung zu beschäftigen. Ich hoffe, meine Autorenkollegn können nachher damit leben, was ich mir ausdenke.</p>
<p>Ich muss zugeben, jetzt macht die Sache Spaß. Ich bin schon sehr gespannt, was am Ende dabei herauskommt. Keine Angst, es sind ja alles erfahrene Autoren. Natürlich wird es ganz unterschiedliche Stilrichtungen geben, aber gerade das soll ja der Reiz dieses Unternehmens sein.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ulfschiewe.wordpress.com/546/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ulfschiewe.wordpress.com/546/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ulfschiewe.wordpress.com/546/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ulfschiewe.wordpress.com/546/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ulfschiewe.wordpress.com/546/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ulfschiewe.wordpress.com/546/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ulfschiewe.wordpress.com/546/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ulfschiewe.wordpress.com/546/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ulfschiewe.wordpress.com/546/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ulfschiewe.wordpress.com/546/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ulfschiewe.wordpress.com/546/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ulfschiewe.wordpress.com/546/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ulfschiewe.wordpress.com/546/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ulfschiewe.wordpress.com/546/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ulfschiewe.wordpress.com&amp;blog=15391424&amp;post=546&amp;subd=ulfschiewe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Der Zorn der Straße</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 18:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ulfschiewe</dc:creator>
				<category><![CDATA[geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[historischer roman]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist er weg, der Diktator. Menschen in Ägypten sind auf die Straße gegangen, weil sie genug hatten von ihren Machthabern, von Korruption, schlechten Lebensverhältnissen, Unterdrückung und Unfreiheit. Mit friedlichen Mitteln haben sie ihre Hauptforderung durchgesetzt, wie zuvor in Tunesien, wie vor zwanzig Jahren auch bei uns. Ideen, die zur französischen Revolution führten, verändern immer [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ulfschiewe.wordpress.com&amp;blog=15391424&amp;post=528&amp;subd=ulfschiewe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/02/delacroix5.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-536" title="delacroix5" src="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/02/delacroix5.jpg?w=300&#038;h=234" alt="" width="300" height="234" /></a>Nun ist er weg, der Diktator. Menschen in Ägypten sind auf die Straße gegangen, weil sie genug hatten von ihren Machthabern, von Korruption, schlechten Lebensverhältnissen, Unterdrückung und Unfreiheit. Mit friedlichen Mitteln haben sie ihre Hauptforderung durchgesetzt, wie zuvor in Tunesien, wie vor zwanzig Jahren auch bei uns. Ideen, die zur französischen Revolution führten, verändern immer noch die Welt.</p>
<p>Und doch, wer sich ein wenig für Geschichte interessiert, weiß, dass eine solche Revolution der Straße in vergangenen Jahrhunderten fast unmöglich war, dass der Kampf für Gerechtigkeit und Freiheit allzu oft in Blut ertränkt wurde, bis hin zu unseren Zeiten, siehe Iran oder China auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Umso erstaunlicher, dass es in den letzten 50 Jahren immer wieder gelang, diktatorische Machthaber zu vertreiben. Ich bin überzeugt, dies hat etwas mit dem zu tun, was wir unter Legitimität der Macht verstehen.</p>
<p>In vergangenen Jahrhunderten beruhte Herrschaftslegitimität auf Abstammung, auf Zugehörigkeit zu einer Adelsschicht. Erbberechtigung gab Legitimität. Nach diesem Prinzip folgte man einem adeligen Führer. Die Idee einer Nation gab es nicht. Trotzdem hat es an Revolten und Rebellionen nicht gemangelt. Die meisten waren jedoch erfolglos. Ketzerbewegungen vergingen in den Feuern der Inquisition, Bauernaufstände wurden immer wieder blutig niedergeschlagen. Die Revolte der Schweizer Bauern stellt da eine glorreiche Ausnahme dar.</p>
<div id="attachment_531" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/02/image_large.jpg"><img class="size-medium wp-image-531" title="image_large" src="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/02/image_large.jpg?w=300&#038;h=185" alt="" width="300" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Bauernaufstand</p></div>
<p>Erst im 19. Jahrhundert wandelte sich das Prinzip der Legitimation von persönlicher Gefolgschaft gegenüber einem erbberechtigten Fürsten zur Idee einer Nation. Nationalismus fegte so die Herrschaft des Adels hinweg. Leider allzu oft ersetzt durch diktatorische Regime, die ihre Legitimation in einer nationalistischen oder anderen Ideologie suchten. Leider wurde oft auch die Macht der Gene (Adel) auf eine andere sogenannte genetische Berechtigung übertragen (Volk und Rasse), mit desaströsen Konsequenzen. Angefangen mit der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und der französischen Revolution hat sich besonders in den letzten sechzig Jahren die Idee durchgesetzt, dass das Volk der eigentliche Souverän ist, das heißt, dass jeder Staatsangehörige, unabhängig von Herkunft oder Religion, das Recht hat, seine Führer zu wählen. Heute glauben wir, nur die vom Volk gewährte Macht hat Berechtigung. Und zunehmend ist diese Idee stärker als Panzer.</p>
<p>Und doch hat es auch schon in der weit entfernten Geschichte Gruppen gegeben, die für sich Freiheiten erstritten haben und denen es gelungen ist, zumindest innerhalb ihrer sozialen Gruppe eine Art repräsentative Herrschaft zu errichten. Das war vor allem schon das Bürgertum im Mittelalter, eine Zeit, die mich besonders interessiert. Eine gewisse Unabhängigkeit von feudaler Knechtung entwickelte sich ganz allmählich in den urbanen Zentren, wo Handwerk und Handel ein selbstbewusstes Bürgertum entstehen ließen. Den Anfang machten die norditalienischen Städte, wo schon seit der Antike städtische Strukturen bestanden. Bereits zur Zeit Karls des Großen entwickelte Venedig eine unabhängige Stadtregierung. Florenz folgte. Im Wettstreit mit den Sarazenen um die Kontrolle des Seehandels bauten Genuesen und Pisaner mächtige Flotten, entmachteten im 11. Jahrhundert ihren Stadtadel und gründeten maritime Republiken.</p>
<p>In „Die Comtessa“ spielt die Stadt Narbonne eine Rolle. Auch hier, wie in anderen Städten Südfrankreichs bildeten die reichen Kaufleute eine Schicht, die begannen, den Fürsten die Stirn zu bieten, besonders da sie das Gros der Steuereinahmen lieferten. In Montpellier wurde der Fürst vorübergehend vertrieben. Alfons Jordan selbst konnte sich in Toulouse nur mit der Unterstützung der Stadtmiliz auf seinem Thron behaupten. Trotzdem gelang es den provenzalischen Städten nicht, sich völlig von ihren Fürsten freizumachen. Diese Spannungen werden auch in meinem Buch dargestellt. Im ersten Kapitel entlädt sich der Zorn des Volkes in spontanem Widerstand gegen die Toulousaner Söldner. Hier, wie so oft, wird der Aufruhr blutig niedergeschlagen. Tote und Verletze bleiben zurück. Am Ende des Romans erstreiten sich die Bürger von ihrer Fürstin gewisse Privilegien und Rechte als Gegenleistung für ihre Unterstützung.</p>
<p>Wie so oft findet man zu aktuellen Geschehnissen Parallelen in der Geschichte.</p>
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		<title>Die Comtessa in neuem Gewand</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 13:15:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ulfschiewe</dc:creator>
				<category><![CDATA[geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[historischer roman]]></category>
		<category><![CDATA[Leser]]></category>
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		<category><![CDATA[ritter]]></category>
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		<description><![CDATA[Über die Gestaltung von Buchumschlägen wird immer gerne diskutiert. Als erster Eindruck, den der potenzielle Leser von einem Buch erhält, ist sie natürlich von gewisser Bedeutung. Bei der &#8222;Comtessa&#8220; war dies nicht anders. Zwischen Verlag, Agent und Autor flogen die Emails in alle Richtungen. Schließlich hatte man sich geeinigt, aber ein Rest von Unsicherheit war [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ulfschiewe.wordpress.com&amp;blog=15391424&amp;post=512&amp;subd=ulfschiewe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_514" class="wp-caption alignright" style="width: 125px"><a href="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/02/weltbild-cover.jpg"><img class="size-medium wp-image-514" title="Weltbild Cover" src="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/02/weltbild-cover.jpg?w=115&#038;h=184" alt="" width="115" height="184" /></a><p class="wp-caption-text">Weltbildausgabe</p></div>
<p>Über die Gestaltung von Buchumschlägen wird immer gerne diskutiert. Als erster Eindruck, den der potenzielle Leser von einem Buch erhält, ist sie natürlich von gewisser Bedeutung.</p>
<p>Bei der &#8222;Comtessa&#8220; war dies nicht anders. Zwischen Verlag, Agent und Autor flogen die Emails in alle Richtungen. Schließlich hatte man sich geeinigt, aber ein Rest von Unsicherheit war vielleicht dennoch verblieben. Inzwischen war die Weltbildausgabe des &#8222;Der Bastard von Tolosa&#8220; auf den Markt gekommen, und da dessen Umschlagdesign von den Käufern sehr positiv angenommen wird, hat man sich bei Droemer entschieden, den ursprünglichen Entwurf der &#8222;Comtessa&#8220; durch ein neues Cover in ähnlicher Stilart zu ersetzen.</p>
<p>Die neue Aufmachung wirkt frisch und sympathisch und entspricht in gewisser Weise dem Inhalt, denn Troubadoure und Gaukler kommen in der Geschichte vor, wenn auch nicht als Hauptfiguren. Aber sie dienen hier als Symbol einer höfischen Kultur, die sich von Südfrankreich aus über ganz Europe verbreitet hat und auch bei uns von den deutschen Minnesängern mit Begeisterung übernommen wurde. Bis heute gehören &#8222;höfliche&#8220; Umgangsformen zum guten Ton, und ein Mann, der sich &#8222;ritterlich&#8220; benimmt, wird von den Damen immer noch geschätzt.</p>
<div id="attachment_396" class="wp-caption alignleft" style="width: 166px"><a href="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2010/08/die-comtessa-klein.jpg"><img class="size-full wp-image-396    " title="Die Comtessa" src="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2010/08/die-comtessa-klein.jpg?w=156&#038;h=240" alt="Die Comtessa" width="156" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">(ursprünglich)</p></div>
<div id="attachment_515" class="wp-caption alignright" style="width: 205px"><a href="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/02/die-comtessa-2-mittel.jpg"><img class="size-medium wp-image-515" title="Die Comtessa 2 - Mittel" src="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/02/die-comtessa-2-mittel.jpg?w=195&#038;h=300" alt="Neues Cover" width="195" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">(endgültiges Cover)</p></div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ulfschiewe.wordpress.com/512/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ulfschiewe.wordpress.com/512/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ulfschiewe.wordpress.com/512/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ulfschiewe.wordpress.com/512/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ulfschiewe.wordpress.com/512/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ulfschiewe.wordpress.com/512/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ulfschiewe.wordpress.com/512/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ulfschiewe.wordpress.com/512/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ulfschiewe.wordpress.com/512/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ulfschiewe.wordpress.com/512/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ulfschiewe.wordpress.com/512/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ulfschiewe.wordpress.com/512/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ulfschiewe.wordpress.com/512/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ulfschiewe.wordpress.com/512/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ulfschiewe.wordpress.com&amp;blog=15391424&amp;post=512&amp;subd=ulfschiewe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wie ein Heiliger ganze Heerscharen in den Tod schickt</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 14:36:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ulfschiewe</dc:creator>
				<category><![CDATA[geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzzug]]></category>
		<category><![CDATA[mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[ritter]]></category>

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		<description><![CDATA[Als die Kreuzrittergrafschaft Edessa 1144 von den Türken erobert wird, geht ein Aufschrei durch das christliche Europa. Gottes Bollwerk gegen die Heidenteufel ist gefallen. Hat der himmlische Vater uns verlassen, fragen sich die Menschen. „Nein“, predigt Abt Bernard de Clairvaux zu beiden Seiten des Rheins, „allein unsere Sünden sind es, die den Feinden des Kreuzes [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ulfschiewe.wordpress.com&amp;blog=15391424&amp;post=493&amp;subd=ulfschiewe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als die Kreuzrittergrafschaft Edessa 1144 von den Türken erobert wird, geht ein Aufschrei durch das christliche Europa. Gottes Bollwerk gegen die Heidenteufel ist gefallen. Hat der himmlische Vater uns verlassen, fragen sich die Menschen. „Nein“, predigt Abt Bernard de Clairvaux zu beiden Seiten des Rheins, „allein unsere Sünden sind es, die den Feinden des Kreuzes ihr Haupt haben erheben lassen. Der Herr könnte eine Legion Engel entsenden, doch er schickt euch, sich seiner Gnade würdig zu erweisen. Gehet und kämpfet für Gottes Ruhm und alle Sünden sollen euch vergeben sein.“</p>
<div id="attachment_494" class="wp-caption alignright" style="width: 218px"><a href="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/01/bernhard_von_clairvaux_initiale-b.jpg"><img class="size-full wp-image-494" title="Bernhard_von_Clairvaux_(Initiale-B)" src="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/01/bernhard_von_clairvaux_initiale-b.jpg?w=208&#038;h=250" alt="" width="208" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Bernard de Clairvaux</p></div>
<p>Nach dem Ersten Kreuzzug 1096 war jedoch der Eifer erlahmt, und so ist niemand so recht bereit, erneut in den Orient zu ziehen, bis sich Bernard de Clairvaux der Sache annimmt. Seine Predigten erzeugen einen enormen Widerhall beim niederen Adel und einfachen Volk. In einem Brief an den Papst meldet Bernard von seiner erfolgreichen Predigtreise: „Ich öffnete meinen Mund; ich sprach; und alsbald vermehrte sich die Zahl der Kreuzfahrer endlos. Dörfer und Städte stehen jetzt verlassen. Kaum, dass man auf sieben Weiber einen Mann fände. Überall gewahrt man Witwen, deren Ehemänner noch unter den Lebenden sind.“</p>
<p>Makabre Worte, die ausdrücken, wiewohl er doch wusste, dass er diese Männer in den Tod schickte. Seltsam für jemanden, den schon viele zu Lebzeiten einen Heiligen nannten, einen Priester und Fürsprecher eines Gottes der Liebe, der von der Sanftheit der Mutter Gottes schwärmte.</p>
<p>Überhaupt scheint Bernard de Clairvaux ein Mensch voller Gegensätze gewesen zu sein. Der Poesie und der Literatur zugetan liebte er jedoch am meisten das Studium der Bibel. Bedeutende theologische Werke hat er hinterlassen, und seine besondere Verehrung gehörte der Jungfrau Maria in ihrer Rolle als Mittlerin zwischen Gott und den Menschen. Er war vom Ideal der Armut überzeugt, vom einfachen Leben in Demut vor Christus. Sämtliche Titel und Ämter, die man ihm aufdrängte, hat er zurückgewiesen, außer dem eines einfachen Abtes von Clairvaux, das er sein Leben lang bekleidete. Er wünschte sich nichts anderes als die Stille des Klosterlebens, den täglichen Rhythmus der Gebete und des zurückgezogenen Lebens, um sich seinen Studien und theologischen Arbeiten widmen zu können.</p>
<p>So jedenfalls behauptete er. Umso verwunderlicher, dass in seinem Namen 163 Klöster gegründet wurden, die er eisern beherrschte, dass er zur einflussreichsten Figur seiner Zeit aufstieg, dass er immer wieder gerufen wurde, in die Welt hinauszuziehen und die Probleme von Kirche und hoher Politik zu lösen. Er wurde Berater von Königen und Päpsten und hatte am Ende mehr Macht als der Papst selbst. Ein frommer Mann, der sich sein Lebtag lang mühte, bescheiden zu leben, ein verhinderter Eremit, ein Asket, der dennoch nicht von der Welt lassen konnte, den sein zweites Naturell dazu trieb, seine Fähigkeiten als geborener Menschenführer, Politiker und Diplomat zu nutzen, ein gewaltiger Redner, der ganze Scharen von Menschen überzeugen konnte und so das Geschick Europas entscheidend mitbestimmt hat.</p>
<div id="attachment_495" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><a href="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/01/bernhardclairvaux_lactatio.jpg"><img class="size-full wp-image-495" title="BernhardClairvaux_Lactatio" src="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/01/bernhardclairvaux_lactatio.jpg?w=220&#038;h=356" alt="" width="220" height="356" /></a><p class="wp-caption-text">Lactatio des Hl. Bernhard</p></div>
<p>Von der Notwendigkeit eines zweiten Kreuzzugs war er wie besessen. Um die Menschen zu bewegen, sich daran zu beteiligen, scheute er auch nicht vor frommen Fabrikationen zurück. Ob von ihm selbst erfunden, sei dahingestellt, aber während seiner Predigten in Speyer entstand die „Lactatio-Legende“, nach der die Jungfrau Maria höchstpersönlich ihn durch die Milch ihrer Brüste mit Weisheit genährt haben soll. Und für einen Mann des Friedens hatte er ziemlich radikale Ansichten. &#8222;Ein Ritter Christi tötet mit gutem Gewissen, noch ruhiger stirbt er selber. Wenn er stirbt, nützt er sich selbst, wenn er tötet, nützt er Christus.&#8220; So wird er zitiert. Und weiter: &#8222;Hier für Christus grausam zu sein, ist die höchste Stufe der Seligkeit.&#8220;</p>
<p>Als der Kreuzzug am Ende zum Reinfall und zur Erniedrigung für die beteiligten Herrscher Frankreichs (Ludwig VII) und Deutschlands (Konrad III) wurde, fiel dies negativ auf Bernard zurück. Schuld sei die Sündhaftigkeit der Kreuzfahrer gewesen, so seine Erklärung. Gott habe sie gestraft.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ulfschiewe.wordpress.com/493/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ulfschiewe.wordpress.com/493/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ulfschiewe.wordpress.com/493/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ulfschiewe.wordpress.com/493/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ulfschiewe.wordpress.com/493/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ulfschiewe.wordpress.com/493/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ulfschiewe.wordpress.com/493/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ulfschiewe.wordpress.com/493/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ulfschiewe.wordpress.com/493/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ulfschiewe.wordpress.com/493/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ulfschiewe.wordpress.com/493/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ulfschiewe.wordpress.com/493/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ulfschiewe.wordpress.com/493/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ulfschiewe.wordpress.com/493/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ulfschiewe.wordpress.com&amp;blog=15391424&amp;post=493&amp;subd=ulfschiewe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die Stadt der &#8222;Comtessa&#8220;</title>
		<link>https://ulfschiewe.wordpress.com/2011/01/08/die-stadt-der-comtessa/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 20:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ulfschiewe</dc:creator>
				<category><![CDATA[geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[historischer roman]]></category>
		<category><![CDATA[mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
		<category><![CDATA[History]]></category>
		<category><![CDATA[Narbonne]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Roman „Die Comtessa“ spielt Narbona, wie die Stadt auf Alt-Okzitanisch genannt wurde, eine bedeutende Rolle. Fast so wichtig wie manche historische Figur. Die Schwierigkeit bei der Recherche zu historischen Romanen ist, dass es oft gar nicht genügt, an den Ort des Geschehens zu reisen. Denn vor 850 Jahren sah es dort gewiss ganz anders [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ulfschiewe.wordpress.com&amp;blog=15391424&amp;post=468&amp;subd=ulfschiewe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Roman „Die Comtessa“ spielt Narbona, wie die Stadt auf Alt-Okzitanisch genannt wurde, eine bedeutende Rolle. Fast so wichtig wie manche historische Figur.</p>
<p>Die Schwierigkeit bei der Recherche zu historischen Romanen ist, dass es oft gar nicht genügt, an den Ort des Geschehens zu reisen. Denn vor 850 Jahren sah es dort gewiss ganz anders aus. Zum Glück hatte ich gute Quellen aufgestöbert, die wissenschaftlichen Veröffentlichungen von Fredric L. Cheyette (Cornell University), dem ich viel über das Leben in Narbonne zur Zeit Ermengardas verdanke, und von Jaqueline Caille (Université de Montpellier), die weitere Einzelheiten der diffusen Gestalt Ermengardas beleuchten konnten.</p>
<div id="attachment_469" class="wp-caption alignleft" style="width: 406px"><a href="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/01/narbonne-kathedrale.jpg"><img class="size-full wp-image-469" title="Narbonne Kathedrale" src="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/01/narbonne-kathedrale.jpg?w=396&#038;h=196" alt="" width="396" height="196" /></a><p class="wp-caption-text">Narbonne, Kathedrale aus dem 13. Jh.</p></div>
<p>Wenn auch heutzutage ein verschlafenes Provinzstädtchen von 50.000 Einwohnern im Südosten Frankreichs so war Ermengardas Stadt im 12. Jahrhundert ein reiches Handelszentrum, das im westlichen Mittelmeer mit Marseille, Genua und Pisa konkurrierte und der vizegräflichen Herrscherfamilie viel Geld in Zolleinnahmen bescherte. Allein die neue Straße in die Corbières, die Ermengarda im Laufe ihrer Herrschaft bauen ließ (siehe Karte), soll ihr, wie aus alten Quellen zu erfahren ist, an die 300.000 bis 400.000 <em>solidi </em>(Goldmünze) pro Jahr eingebracht haben. Kein Wunder, dass der Graf von Toulouse darauf erpicht war, sich dieses Kleinod von Stadt einzuverleiben, gelte was es wolle.</p>
<div id="attachment_474" class="wp-caption alignright" style="width: 360px"><a href="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/01/narbonne-umgebung.jpg"><img class="size-full wp-image-474  " title="Narbonne Umgebung" src="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/01/narbonne-umgebung.jpg?w=350&#038;h=285" alt="" width="350" height="285" /></a><p class="wp-caption-text">Narbonne zur Zeit Ermengardas (12. Jh.)</p></div>
<p>Dort wo heute nur noch der kleine <em>Canal de la Robine</em> daran erinnert, floss die Aude einst durch den Ort bis in die weite Meeresbucht (heute eine Lagune). Leider versandete der Fluss zunehmend und suchte sich schließlich im vierzehnten Jahrhundert ein neues Bett weiter nördlich, was zum wirtschaftlichen Niedergang führte.</p>
<p>Schon 118 v. Chr. von den Römern als <em>Colonia Narbo Martius</em> gegründet entstand an dieser Stelle aufgrund der strategischen Lage schon früh ein militärisches, administratives und Handelszentrum. Am Meer gelegen und so für die Seeschifffahrt zugänglich eröffnete das Tal der Aude den Zugang ins Landesinnere bis nach Toulouse und Bordeaux. Hier kreuzte auch die <em>Via Domitia</em> den Fluss auf ihrem Weg von Italien nach Spanien. Die mächtige römische Brücke, ehemals von sieben Bögen getragen, steht zum Teil noch heute mitten in der Stadt, überquert den Kanal und trägt noch wie im Mittelalter zu beiden Seiten Häuser und Geschäfte.</p>
<p>Zinn von den britischen Inseln zur Bronzeherstellung erreichte hier das Mittelmeer, und Olivenöl und besonders der Wein aus dem Umland Narbonas waren im alten Rom sehr beliebt. Über Jahrhunderte war Narbona das Quartier der siebten Legion. Nach ihr und den Veteranen, die bevorzugt in der Gegend siedelten, soll die Region einst Septimania geheißen haben. Es gab ein Capitol und Forum, kühle, unterirdische Lagerhallen für Gemüse und Getreide, Ländereien und Villen reicher Römer im Umland und ein Amphitheater, das heute völlig verschwunden ist, wie so viele römische Anlagen, die in späteren Jahrhunderten einfach als billige Steinbrüche missbraucht wurden. Die Stadt wurde dann von den Westgoten erobert, war kurze Zeit in der Hand der Mauren und wurde schließlich dem fränkischen Reich als „Gotische Mark“ (<em>Gothia</em>) einverleibt.</p>
<p><em>La Ciutat</em> auf dem Nordufer stellt den ursprünglichen römischen Stadtkern dar. Um das Kloster und die Basilika Sant Paul auf der Südseite entstand später die Zwillingsstadt <em>lo Borc</em>, beide von einer mächtigen Stadtmauer umgeben, deren Türme von den wehrhaften Familien des Stadtadels gehalten wurden, die für die Verteidigung zuständig waren. Das auf der Karte eingezeichnete la Posterula (wörtlich Hintertürchen) war wohl als heimliches Ausfalltor bei Belagerungen gedacht. Es spielt eine wichtige Rolle im Roman.</p>
<div id="attachment_475" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/01/narbonne-mittelalter.jpg"><img class="size-full wp-image-475 " title="Narbonne Mittelalter" src="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2011/01/narbonne-mittelalter.jpg?w=450&#038;h=367" alt="" width="450" height="367" /></a><p class="wp-caption-text">Narbonne zur Zeit Ermengardas</p></div>
<p>Im Mittelalter, nicht zuletzt dank der großen jüdischen Gemeinde, es gab eine große Synagoge und Schule für Rabbiner, war Narbona ein bedeutendes Handwerkszentrum, das Rohstoffe aus dem Landesinneren verarbeitete und die Produkte in großem Stil ausführte. Das Stadtviertel <em>La Morguia</em> war nach den vielen Ölmühlen benannt, die hier ihren Standort hatten. Vor allem Schafswolle von den kargen Höhen der Corbières wurde verwebt und in den vielen Walkmühlen am Fluss zum Export verarbeitet. Nach dem ersten Kreuzzug erreichten auch kostbare Waren aus Outremer wie Seide und Gewürze die Stadt, von wo aus sie weiter ins Frankenreich gelangten.</p>
<p>Der Erzbischof, der neben den Vizegrafen von Narbona wie ein Fürst über einen Teil der Stadt herrschte, besaß das Zollrecht auf sämtliche Waren, die per Schiff die Stadt erreichten. Dies wird noch heute durch einen riesigen eisernen Anker belegt, der an der Mauer des erzbischöflichen Palastes hängt.</p>
<p>Seit der Zeit Karls des Großen herrschte Ermengardas Familie über Narbona. Eifersüchteleien und Machtkämpfe mit den mächtigen Erzbischöfen waren allerdings an der Tagesordnung, besonders da Letztere oft mit Toulouse verbündet waren, um sich nicht von den Vizegrafen vereinnahmen zu lassen.</p>
<p>Der Marktplatz, einst <em>la Caularia</em> genannt, wo Ermengarda im Roman ihre große Rede hält, existiert bis heute. Man kann dort noch ein Stück der alten <em>Via Domitia</em> bewundern. Der Palast der Vizegrafen samt Maurenturm ist leider verschwunden und auch der Palast des Erzbischofs und die schöne Kathedrale stammen aus dem 13. Jahrhundert, denn die romanische Vorgängerkirche ist leider abgebrannt und nur ein Glockenturm hat überlebt. Er wurde in die heutige gotische Kirche integriert.</p>
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		<title>Das ideale Weihnachtsgeschenk</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 13:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ulfschiewe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde, endlich habe ich das ideale Geschenk für alle Liebhaber des guten Buchs entdeckt. Meine liebe Freundin Rebecca Abe, ihres Zeichens Illustratorin und Autorin, hat diese Vorleselampe erfunden und für uns gezeichnet. Jetzt fehlt nur noch ein williger Hersteller und der Lesegenuss an den kommenden Feiertagen ist für uns alle perfekt, inklusive leckere Caipirinha. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ulfschiewe.wordpress.com&amp;blog=15391424&amp;post=453&amp;subd=ulfschiewe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde,</p>
<p>endlich habe ich das ideale Geschenk für alle Liebhaber des guten Buchs entdeckt. Meine liebe Freundin <a title="Rebecca Abe" href="http://www.r-abe.de/" target="_blank">Rebecca Abe</a>, ihres Zeichens Illustratorin und Autorin, hat diese Vorleselampe erfunden und für uns gezeichnet. Jetzt fehlt nur noch ein williger Hersteller und der Lesegenuss an den kommenden Feiertagen ist für uns alle perfekt, inklusive leckere Caipirinha.</p>
<p style="text-align:center;">&nbsp;</p>
<div id="attachment_456" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2010/12/vorleselampe.jpg"><img class="size-full wp-image-456 " title="Vorleselampe" src="http://ulfschiewe.files.wordpress.com/2010/12/vorleselampe.jpg?w=600&#038;h=689" alt="" width="600" height="689" /></a><p class="wp-caption-text">Schöner kann&#39;s nicht werden.</p></div>
<p>Rebecca hat mir erlaubt, ihre Zeichnung hier zu veröffentlichen. Neben ihrer Arbeit als Illustratorin betätigt sich Rebecca auch als Autorin. Ihren Roman &#8222;Das Gedächtnis der Lüge&#8220; habe ich sehr gern gelesen und im März erscheint ihr erster historischer Roman, &#8222;Im Labyrinth der Fugger&#8220;.</p>
<p>Allen Freunden wünschen wir ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen fröhlichen Rutsch ins Neue Jahr 2011. Auf dass es ein großartiges Jahr wird.</p>
<p>Ulf Schiewe (und ich erlaube mir &#8230; auch von Rebecca)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ulfschiewe.wordpress.com/453/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ulfschiewe.wordpress.com/453/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ulfschiewe.wordpress.com/453/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ulfschiewe.wordpress.com/453/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ulfschiewe.wordpress.com/453/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ulfschiewe.wordpress.com/453/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ulfschiewe.wordpress.com/453/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ulfschiewe.wordpress.com/453/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ulfschiewe.wordpress.com/453/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ulfschiewe.wordpress.com/453/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ulfschiewe.wordpress.com/453/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ulfschiewe.wordpress.com/453/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ulfschiewe.wordpress.com/453/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ulfschiewe.wordpress.com/453/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ulfschiewe.wordpress.com&amp;blog=15391424&amp;post=453&amp;subd=ulfschiewe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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